Eisenmann: „Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen“

Stuttgart (bjhw) – Landeskultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) stellte Eltern, Lehrkräften und Schülern am Mittwoch an den Schulen im Land einen „Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen“ in Aussicht.

Landeskultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) kündigt ein freiwilliges zweiwöchiges Lernprogramm für Schülerinnen und Schüler an.  Foto: Sebastian Gollnow/dpa

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Landeskultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) kündigt ein freiwilliges zweiwöchiges Lernprogramm für Schülerinnen und Schüler an. Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Von Brigitte Henkel-Waidhofer

Landeskultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) hat ein jeweils zweiwöchiges freiwilliges Lernprogramm für alle Schüler und Schülerinnen im Land angekündigt, die während der Sommerferien Lücken schließen wollen. Für die neuen „Lernbrücken“ als Reaktion auf die Schulschließungen in den Wochen des Lockdown werden 13 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Zum Einsatz kommen auch Referendare. Gerade laufen Abstimmungen mit den Kommunen zur konkreten Organisation und dem Raumangebot. Schulen könnten weitere Aktionen entwickeln, „aber wir konzentrieren uns auf dieses Angebot“, so Eisenmann im Landtag weiter.

Fürs kommende Schuljahr stellte die Ministerin, die auch CDU-Spitzenkandidatin bei der Landtagswahl 2021 ist, den Eltern, Lehrkräften und der Schülerschaft einen „Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen“ in Aussicht. In den vergangenen Tagen war es zu Unstimmigkeiten in der grün-schwarzen Landesregierung gekommen, nachdem Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) bei seiner Einschätzung bleibt, dass es auch im kommenden Schuljahr noch keine Rückkehr zum klassischen Unterricht der Vor-Corona-Zeit geben wird. Eisenmann sprach in der Debatte zur Situation an den Schulen ebenfalls von „einer Normalität“, die aber „mit und ohne Corona“ anders definiert werden müsse. Besonderes Augenmerk werde auf die Jahrgänge gelegt, die im nächsten Frühjahr ihre Abschlussprüfungen ablegten, versprach Eisenmann. Gerade auch ihnen könnten die neuen Lernbrücken während der Ferien bereits zu Gute kommen.

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24. Juni 2020, 12:12 Uhr
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Twinmama 24.06.202015:12 Uhr


Mir kommt mir die Frage auf, was ist wenn es in den Kitas und Schulen zu Infektionen kommt?
Diese zum Hotspot werden?
Damit rechnen muss man, wenn man sich so bei unseren Nachbar umschaut und nicht nur mit Scheuklappen durch diese Pandemie geht.
Gibt es dafür weitere Pläne und wenn ja wie sehen die aus?
Ich bin nicht zu 100% davon überzeugt das Kinder weniger krank werden, an spätfolgen auch bei mildem Verlauf mag ich gar nicht dran denken.
Und welchen seelischen Schaden würden meine 8jährigen Zwillingen haben wenn sie die Krankheit unbemerkt aus der Schule mitbringen und mich damit infizieren.
Und ich vielleicht einen schlimmen Verlauf hätte.
Wer steht für diesen Schaden dann gerade?
Meine Kids würden sich wohl ein Leben lang dafür die Schuld geben.
Mir wäre es lieber gewesen einen rollierenden Unterricht bis zu den Sommerferien wie es ursprünglich gesagt wurde und danach langsam wieder starten, immer mit Auge auf das Infektionsgeschehen.
Wo sind also Plan A,B und C?


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