Elsass fürchtet „zweite Welle“

Stuttgart/Baden-Baden (for/fk) – Mittlerweile gilt der größte Teil Frankreichs offiziell als Risikogebiet. Davon ausgeschlossen ist bisher nur die an Baden-Württemberg angrenzende Region Grand Est.

Strenge Kontrollen aufgrund der Corona-Pandemie führen im April 2020 zu teils kilometerlangen Staus am Grenzübergang Wintersdorfer Rheinbrücke. Foto: Frank Vetter/Archiv

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Strenge Kontrollen aufgrund der Corona-Pandemie führen im April 2020 zu teils kilometerlangen Staus am Grenzübergang Wintersdorfer Rheinbrücke. Foto: Frank Vetter/Archiv

Von Janina Fortenbacher, Florian Krekel

Es waren dramatische Szenen, die sich zwischen März und April im Elsass abgespielt haben: Rapide ansteigende Corona-Fallzahlen, Ärzte, die in völlig überlasteten Kliniken mit aller Kraft um das Leben ihrer Patienten kämpfen und strenge Ausgangssperren. Heute, rund ein halbes Jahr später, wächst die Angst vor einer „zweiten Welle“ auf beiden Seiten des Rheins. Die Einstufung als Risikogebiet gilt in Frankreich inzwischen für den größten Teil des Landes. Auch die Regionen Pays de la Loire und Bourgogne (Burgund) kamen hinzu. Ausgenommen bleibt damit nur noch die an Baden-Württemberg angrenzende Region Grand Est, zu der das Elsass und Lothringen gehören.

Staus an Grenzübergängen im Frühjahr

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