Entgelt für Emissionen

Stuttgart (bjhw) – Der CDU-Umweltexperte Paul Nemeth fordert, dass auch das Land Zahlungen für Emissionen leistet.

Viele Unternehmen des Landes zahlen für ihren CO2-Ausstoß in einen Kompensationstopf ein. Foto: Anspach/dpa

© dpa

Viele Unternehmen des Landes zahlen für ihren CO2-Ausstoß in einen Kompensationstopf ein. Foto: Anspach/dpa

Von Brigitte Henkel-Waidhofer

Die Spielbanken beteiligen sich und die Popakademie, Toto-Lotto, die Fildermesse oder der Stuttgarter Flughafen: Die meisten Unternehmen des Landes zahlen für ihren CO2-Ausstoß in einen Kompensationstopf ein. Würde sich das Land insgesamt klimaneutral stellen und zum Ausgleich für die produzierten Treibhausgase zahlen, könnten acht bis zehn Millionen Euro pro Jahr zusammenkommen, jedenfalls nach der Rechnung des Umweltexperten der CDU-Landtagsfraktion Paul Nemeth.
„Das muss man politisch wollen“, sagt er und will sich genau dafür starkmachen. Fließen müsste das Geld so lange, bis das Land durch Einsparungen und Strukturveränderungen klimaneutral würde. Das ist allerdings erst für 2040 geplant.

Um diesen Artikel weiterzulesen, müssen Sie ein Login für BT Digital haben.
Sie sind bereits registriert? Dann melden Sie sich bitte hier an.
Sie interessieren sich für einen BT Digital Zugang? Dann finden Sie hier unsere Angebote.

Zum Artikel

Erstellt:
13. August 2020, 07:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 28sec

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen