Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Es gibt keinerlei „Corona-Rabatt“

Stuttgart (bjhw) – Die Vollstreckung bestimmter Straftaten ist in Baden-Württemberg um die Gefängnisse angesichts von Corona nicht noch weiter zu überlasten aufgeschoben, aber nicht aufgehoben.

Auch in den Haftanstalten des Landes sind derzeit Einschränkungen unumgänglich. Foto: Seeger/dpa

© dpa-avis

Auch in den Haftanstalten des Landes sind derzeit Einschränkungen unumgänglich. Foto: Seeger/dpa

Von Brigitte Henkel-Waidhofer

Um zu vermeiden, dass Corona in Haftanstalten eingeschleppt wird, und um Kapazitäten für möglicherweise notwendige Isolierstationen freizuhalten, ist in Baden-Württemberg die Vollstreckung von bestimmten Freiheitsstrafen aufgeschoben. Und Gerichten ist inzwischen überall erlaubt, laufende Hauptverhandlungen statt nur für höchstens vier Wochen für maximal drei Monate und zehn Tage zu unterbrechen. Bundesjustizministerin Christina Lambrecht (SPD) wollte sicherstellen, dass „Prozesse nicht platzen und neu beginnen müssen, wenn eine längere Unterbrechung des Verfahrens unumgänglich ist“.

Um diesen Artikel weiterzulesen, müssen Sie E-Paper Abonnent sein oder ein Tages-Login haben.
Sie sind bereits registriert? Dann melden Sie sich bitte hier an.
Sie interessieren sich für ein E-Paper Abonnement oder einen Tages-Login? Dann finden Sie hier unsere Angebote.

Zum Artikel

Erstellt:
6. April 2020, 22:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 43sec

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen