Ex-Bundeswehrsoldaten sollen Söldnertruppe geplant haben

Karlsruhe/Berlin (dpa) – Der Verdacht wiegt schwer: Zwei deutsche Ex-Soldaten sollen Saudi-Arabien angeboten haben, mit einer Söldnertruppe im Nachbarland Jemen zu kämpfen. Das Königreich ist auf das Angebot aber wohl nicht eingegangen. Die Männer sitzen in Untersuchungshaft.

Ein Schild mit Bundesadler an der Bundesanwaltschaft. Foto: Uli Deck/dpa/Symbolbild

Ein Schild mit Bundesadler an der Bundesanwaltschaft. Foto: Uli Deck/dpa/Symbolbild

Von Sebastian Schlenker, Anne-Béatrice Clasmann und Ca

Zwei Ex-Soldaten der Bundeswehr stehen unter dem dringenden Verdacht, den Aufbau einer bis zu 150 Mann starken Söldnertruppe geplant zu haben. Sie sitzen in Untersuchungshaft, wie die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe am Mittwoch mitteilte. Die beiden Männer waren am frühen Morgen im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald sowie in München durch Spezialkräfte der Bundespolizei festgenommen worden. Wenige Stunden später wurden sie in Karlsruhe dem Ermittlungsrichter am Bundesgerichtshof (BGH) vorgeführt, der den Haftbefehl in Vollzug setzte. Gegen die beiden Deutschen werde wegen des dringenden Verdachts ermittelt, als Rädelsführer versucht zu haben, eine terroristische Vereinigung zu gründen.

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Erstellt:
20. Oktober 2021, 09:20 Uhr
Aktualisiert:
20. Oktober 2021, 16:59 Uhr
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ca. 2min 29sec

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