Exotische Pflanzen aus den Gärten schmeißen

Stuttgart (vn) – Kirschlorbeer, Rhododendron, Thuja: Der NABU in Bremen macht Front gegen Exoten, die Insekten und Vögeln keine Nahrung bieten. Was sagen die Naturschützer in Stuttgart dazu?

Saftige Blätter, immergrün, schnell wachsend: Die Lorbeerkirsche ist als Heckenpflanze beliebt. Für heimische Insekten und Vögel bietet sie aber keine Nahrung. Foto: Andrea Warnecke/dpa

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Saftige Blätter, immergrün, schnell wachsend: Die Lorbeerkirsche ist als Heckenpflanze beliebt. Für heimische Insekten und Vögel bietet sie aber keine Nahrung. Foto: Andrea Warnecke/dpa

Von BT-Redakteur Volker Neuwald

Raus damit! Der NABU in Bremen scheint fest entschlossen, Gartenfreunde in ganz Deutschland auf die Palme zu bringen. Die Naturschützer empfehlen mit markigen Worten, Kirschlorbeer, Rhododendron, Thuja und einige Exoten mehr aus privaten Gärten zu schmeißen. Sie seien „ein Verbrechen an der Natur“, klagt Geschäftsführer Sönke Hofmann und holzt vor allem gegen den Kirschlorbeer: „Selbst eine Betonmauer ist ökologisch wertvoller, auf ihr wachsen mit der Zeit wenigstens Flechten und Mose.“

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Erstellt:
5. Mai 2021, 07:30 Uhr
Lesedauer:
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