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Experte: Grillen geselliges Event mit Risiko

Dessau/Stuttgart (dpa) – Das Grillen im eigenen Garten gehört zu den wenigen Vergnügungen, die in der Corona-Krise noch erlaubt sind - allerdings nur zu zweit oder im Familienkreis. Christian Liesegang, Experte für Kleinfeuerungsanlagen beim Umweltbundesamt, rät wegen schädlicher Abgase, nicht in Innenhöfen zu grillen, auf der windabgewandten Seite des Grills zu stehen und fettarmes Fleisch zu verwenden, etwa vom Huhn. Denn wenn Fett auf die Kohle tropft, werden mehr Schadstoffe freigesetzt, wie der Fachmann erklärt. Er rät zu Fettwannen. Liesegang verweist zudem auf eine Studie, nach der häufiges Grillen das Krebsrisiko erhöht.

Thüringer Rostbratwürste liegen auf einem Holzkohlegrill. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Thüringer Rostbratwürste liegen auf einem Holzkohlegrill. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Gas- oder Elektrogrills seien weniger schädlich, weil dabei keine Kohle verbrannt wird und keine Anzünd- und Abbrandphase nötig ist. Die Menschen schätzten das Grillen aber unter dem Aspekt der Geselligkeit. „Durch das offene Feuer bekommt das Grillen mit Kohle Eventcharakter.“

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Erstellt:
7. April 2020, 07:29 Uhr
Lesedauer:
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