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Fahrplan für Veranstaltungen

Stuttgart (bjhw) – Rheinland-Pfalz hat’s vorgemacht, lässt ab 27. Mai zuerst kleinere Veranstaltungen im Freien zu und ab 10. Juni sogar bis zu 250 Zuschauer. Nun will Baden-Württemberg nachziehen.

Großveranstaltungen wie etwa Volksfeste bleiben bis Ende August verboten. Für Festivals oder Freilichtkonzerte prüft die Landesregierung hingegen mögliche Ausnahmen. Symbolfoto: Christian Charisius/dpa

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Großveranstaltungen wie etwa Volksfeste bleiben bis Ende August verboten. Für Festivals oder Freilichtkonzerte prüft die Landesregierung hingegen mögliche Ausnahmen. Symbolfoto: Christian Charisius/dpa

Von Brigitte Henkel-Waidhofer

Nach den Beschlüssen der Corona-Lenkungsgruppe vom späten Mittwochabend wird die grün-schwarze Landesregierung noch vor Pfingsten einen „Fahrplan für Veranstaltungen“ verabschieden.

Kontrollmöglichkeiten wichtig

Großevents sollen bis Ende August verboten bleiben. Allerdings könnten über eine detaillierte Definition, wie groß groß ist, entgegen ursprünglicher Überlegungen im Sommer doch beliebte Festivals oder Freilichtkonzerte möglich werden. Die beteiligten Ministerien haben ein Konzept zu erarbeiten, „wie einzelne Stufen des Fahrplans mit einer Höchstpersonenzahl zu versehen sind, was vor allem für die Kontaktpersonennachverfolgung im Falle eines Ausbruchsgeschehens bei einer Veranstaltung wichtig ist“. Die Einstufung der Veranstaltungen solle dabei „unter anderem danach erfolgen, wie gut sie kontrollierbar sind“. Auf einschlägigen Portalen sind – geplant noch Vor-Corona-Zeiten – allein für die Monate Juli und August mehr als 150 ein- und mehrtägige Events verschiedenster Genres eingetragen.

Erweiterte Proben möglich

Bereits am Nachmittag hatte das Wissenschaftsministerium in einem „Masterplan“ für Kunst und Kultur überraschend bekannt gemacht, dass die Probearbeit für professionelle Theater, Orchester und Chöre sogar ab sofort und mit mehr als fünf Personen erlaubt ist. Sie wolle diesen „besonders sensiblen Bereichen“ wieder eine Perspektive geben, erläuterte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne). Nötig sei allerdings, „die gewachsenen Testkapazitäten systematisch stärker zu nutzen“.

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Erstellt:
14. Mai 2020, 09:34 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 37sec

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