Festspielhaus-Chef im Interview über Mariinsky-Absage

Baden-Baden (cl) – „Einen Zyklus für die Ewigkeit“, nennt Festspielhaus-Chef Benedikt Stampa den fulminanten Start mit den aufgezeichneten Beethovenkonzerten. Traurig sei er über die Mariinsky-Absage.

„Wir haben lange daraufhin gearbeitet“: Der Baden-Badener Festspielhaus-Intendant Benedikt Stampa empfindet zum Festspielstart an diesem Wochenende „eine tiefe Genugtuung“, trotz der traurigen Mariinsky-Absage.  Foto: Uli Deck/dpa

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„Wir haben lange daraufhin gearbeitet“: Der Baden-Badener Festspielhaus-Intendant Benedikt Stampa empfindet zum Festspielstart an diesem Wochenende „eine tiefe Genugtuung“, trotz der traurigen Mariinsky-Absage. Foto: Uli Deck/dpa

Von BT-Redakteurin Christiane Lenhardt

„Es war sehr bewegend, fulminant und an die Seele gehend“, sagt Festspielhaus-Intendant Benedikt Stampa am Sonntag im BT-Gespräch – nach den ersten Konzertabenden der lange ersehnten Sommerfestspiele. Mit dem Chamber Orchestra of Europe unter Yannick Nézet-Séguin und mit US-Mezzosopranistin Joyce DiDonato gelang ein Auftakt nach Maß. Gerade komme er aus der Probe zur neunten Sinfonie von Beethoven, erklärt er, die am Abend auf dem Programm steht – „Freude schöner Götterfunken“ kann man da nur mit Schiller ausrufen. „Es ist gerade im Festspielhaus, wie es eigentlich sein sollte.“ Auftrieb, Umtrieb und viel Musik.

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Erstellt:
4. Juli 2021, 17:52 Uhr
Lesedauer:
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