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Berliner Philharmoniker bei Osterfestspielen in Hochform

Baden-Baden (cl) – Zum Beethoven-Jahr zünden die Berliner Philharmoniker bei ihren Osterfestspielen in Baden-Baden (4.-13. April) „ein Feuerwerk“ an musikalischen Ideen zu Ehren des Bonner Komponisten: Nicht nur die „Fidelio“-Oper und die „Missa solemnis“ gibt es im Festspielhaus, sondern auch alle 17 Streichquartette in einem wahren musikalischen Marathon. Die Opernproben beginnen am 24. Februar, die Berliner Philharmoniker reisen Mitte März an.

„Seid umschlungen“: Die Berliner Philharmoniker und ihr neuer Chefdirigent Kirill Petrenko wollen zu Ostern in Baden-Baden das Beethoven-Jahr feiern. Foto: Rabold/Philharmoniker

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„Seid umschlungen“: Die Berliner Philharmoniker und ihr neuer Chefdirigent Kirill Petrenko wollen zu Ostern in Baden-Baden das Beethoven-Jahr feiern. Foto: Rabold/Philharmoniker

Von Christiane Lenhardt

Beethoven total bei den Osterfestspielen vom 4. bis 13. April: Zum 250. Geburtstag feiern die Berliner Philharmoniker unter ihrem neuen Chefdirigenten Kirill Petrenko den Komponisten in aller Vielfalt. Für die Opernproduktion der Festspiele wurde Beethovens einzige Oper „Fidelio“ ausgewählt. Theaterregisseurin Mateja Koleznik setzt auf eine zeitlose Interpretation der Freiheitsoper, mehr die menschlichen als die politischen Konflikte sollen betont werden; die Premiere der Neuinszenierung wird die Festspiele am 4. April im Festspielhaus eröffnen. Es gibt Beethovens große Sinfonien, die „Missa solemnis“ exklusiv – und vor allem die Streichquartette des Meisters werden in einem „Beethoven-Marathon“ über die Osterfeiertage aufgeführt.

„Das ist wirklich ein Feuerwerk an Inhalt, den wir bei den Osterfestspielen anbieten. Wir haben uns noch nie so viel vorgenommen wie dieses Mal. Ich bin selbst ganz stolz, dass wir das alles schaffen – und natürlich wird die Belastung sehr groß, sagt der Orchestervorstand der Berliner Philharmoniker, Knut Weber, im Interview. Für die Aufführung aller 17 Streichquartette – der Königsdisziplin in der Kammermusik Beethovens – haben die Berliner Philharmoniker eigens 17 neue Ensembles gebildet, ganz demokratisch, wie der Cellist Knut Weber erklärt. Das Kurhaus wird zum alleinigen Austragungsort der Streichquartette, auch die Festival-Lounge wird dort in der Bel Etage eingerichtet.

„Fidelio„-Proben starten am 24. Februar

Am kommenden Montag, 24. Februar, nimmt das Regieteam des „Fidelio“ im Festspielhaus die Arbeit auf: Chorproben und die Choreografien für die Statisterie stehen als erstes auf dem Probenplan. Ab Mitte März treffen die Solisten um Marlis Petersen, die Leonore-Sängerin, in Baden-Baden ein, gefolgt von den Berliner Philharmonikern. Sie werden dann wieder ihre dreiwöchige Oster-Dependance einnehmen. „Wir freuen uns auf Baden-Baden und fühlen uns dort schon wie zu Hause“, fügt Cellist Weber hinzu.
Mit der „guten Nachricht für Baden-Baden“, legt die Philharmoniker-Intendantin Andrea Zietzschmann dann noch nach: Ab 2022 werde der neue Chef Petrenko, auch ein vielgefragter Operndirigent, nur noch exklusiv in Baden-Baden Oper machen. Die Osterfestspiele der Berliner Philharmoniker scheinen auch unter dem in Österreich aufgewachsenen Russen Petrenko für Baden-Baden gesichert zu sein: Es gebe schon viele Pläne für 2023 folgende.
Zu den bevorstehenden Osterfestspielen der Berliner Philharmoniker in Baden-Baden erscheint in der Mittwochausgabe des Badischen Tagblatts (sowie ab 4 Uhr im E-Paper) eine Sonderseite: Intendantin Zietzschmann und Orchestervorstand Weber äußern sich im Interview über die neue Ära der Philharmoniker und die Zukunftspläne der Festspiele.
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Erstellt:
18. Februar 2020, 16:02 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 15sec

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