Baden-Racing: Finanzmisere wirft Jockeys aus dem Sattel

Iffezheim (fk) – Die Baden-Racing-Verantwortlichen und die Gemeinde Iffezheim hoffen auf eine schnelle Lösung, um die Pferderennen in Iffezheim zu retten.

Verkehrte Welt in Iffezheim: Statt Vorfreude auf die kommende Saison ist Hoffen und Bangen um die Zukunft der Galopprennen angesagt. Foto: Florian Krekel

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Verkehrte Welt in Iffezheim: Statt Vorfreude auf die kommende Saison ist Hoffen und Bangen um die Zukunft der Galopprennen angesagt. Foto: Florian Krekel

Von Florian Krekel

Es ist irgendwie die Geschichte mit dem Kamel und dem Nadelöhr, die von Baden-Racing und der Iffezheimer Galopprennbahn. Zumindest klingt sie aus dem Mund der Verantwortlichen so. Höchstes sportliches Niveau, höher als auf jeder anderen Rennbahn in Deutschland, soll wirtschaftlichen Erfolg in der Provinz bringen. Das funktioniert nicht – das Einzugsgebiet ist zu klein, trotz des mondänen Baden-Badener Rufs.
Andere große Rennbahnen wie etwa jene in Köln werden von den Kommunen subventioniert, Baden-Racing hingegen muss Geld für die Nutzung des Geländes zahlen, das in Gänze der Gemeinde Iffezheim gehört. Das liegt, das weiß auch Baden-Racing-Geschäftführerin Jutta Hofmeister, schlicht daran, dass „eine Anlage in dieser Größenordnung für eine so kleine Gemeinde nur schwer tragbar ist“. Hofmeister sieht daher wie auch andere Branchenkenner die Lösung für die Rettung der Iffezheimer Galopprennen nach der Kündigung und der Neustrukturierungsankündigung durch Baden-Racing-Präsident Andreas Jacobs in einer Ausweitung des Kreises der Beteiligten. Wie am Mittwoch berichtet werden daher entsprechende Gespräche mit Politik, Interessenvertretern und möglichen Investoren geführt.

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