Forschergeist und etwas Platz im Garten gefragt

Stuttgart/Freiburg (vn) – Soja aus heimischem Ökolandbau, kombiniert mit einer passenden Blühpflanzenmischung: Daran forscht die Universität Hohenheim und lädt Hobbygärtner zum Mitmachen ein.

Dr. Volker Hahn forscht an Soja aus heimischem Anbau: In einem neuen Projekt soll nächstes Jahr die Frage geklärt werden, wie Blühstreifen die Soja-Qualität beeinflussen. Foto: Universität Hohenheim/Sacha Dauphin

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Dr. Volker Hahn forscht an Soja aus heimischem Anbau: In einem neuen Projekt soll nächstes Jahr die Frage geklärt werden, wie Blühstreifen die Soja-Qualität beeinflussen. Foto: Universität Hohenheim/Sacha Dauphin

Von BT-Redakteur Volker Neuwald

Geplant ist ein blühendes Soja-Experiment: Tausende Hobbygärtner in ganz Deutschland sollen im nächsten Jahr testen, wie sich Saatgut für Soja und Blühpflanzen am besten miteinander kombinieren lässt. Ziel des Projekts „1.000 Gärten“ ist es, Soja-Anbau umweltverträglicher zu gestalten und Sorten zu entwickeln, die sich für den ökologischen Anbau in Deutschland dauerhaft eignen.
Zum Mitmachen eingeladen sind alle Gartenfreunde, die zu Hause oder im Schrebergarten etwas Platz haben, Landwirte und Gartenbaulehrer, Landwirtschaftsgemeinschaften und Schulklassen. „Teilnahmebedingung sind Forschungsgeist und fünf Quadratmeter Platz für die Pflanzen“, wirbt Dr. Volker Hahn von der Landessaatzuchtanstalt (LSA) der Universität Hohenheim für die Neuauflage des Citizen-Science-Projekts „1.000 Gärten“. Zum dritten Mal sind Laien als Bürgerwissenschaftler gefragt. Das Projekt findet in Zusammenarbeit mit dem Freiburger Tofu-Hersteller Taifun statt.

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Erstellt:
9. November 2021, 09:00 Uhr
Lesedauer:
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