Friedliche Fans vor Durchsuchung nicht sicher

Stuttgart (bjhw) – Innenminister Thomas Strobl (CDU) will mit dem neuen Polizeigesetz die Befugnisse der Einsatzkräfte rund um Bundesliga-Fußballspiele erheblich ausweiten.

Was darf die Polizei vor und in den Stadien, und was darf sie nicht? Juristen bezweifeln die Verhältnismäßigkeit der geplanten Neuerungen. Foto: Markus Gilliar/GES/Archiv

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Was darf die Polizei vor und in den Stadien, und was darf sie nicht? Juristen bezweifeln die Verhältnismäßigkeit der geplanten Neuerungen. Foto: Markus Gilliar/GES/Archiv

Von Brigitte J. Henkel-Waidhofer

Dabei hatten schon die bisher bestehenden Regelungen Aktionen wie die vom November 2019 ermöglicht, bei der fast 600 KSC-Fans vor einem Spiegel gegen den VfB Stuttgart eingekesselt worden waren. Künftig sollen auch ganz und gar Unbeteiligte kontrolliert und gegebenenfalls durchsucht werden dürfen, wenn sie – wie es im Gesetzentwurf heißt – bei Veranstaltungen „mit einem besonderen Gefährdungsrisiko“ angetroffen werden und „dort erfahrungsgemäß mit der Begehung von Straftaten gegen Leib, Leben oder Sachen von bedeutendem Wert zu rechnen ist“.

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Erstellt:
4. August 2020, 18:30 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 36sec

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