Für ungeimpfte Studierende wird es teuer

Karlsruhe/Freiburg (naf) – Im Wintersemester gilt die 3-G-Regel als Bedingung für den Präsenzunterricht an Unis. Ohne eine Sonderregelung kommen auf ungeimpfte Studierende damit erhebliche Kosten zu.

Weganweisungen nicht nur im Hörsaal: Ungeimpften Studierenden wird für einen reibungslosen Ablauf des Semesters nahegelegt, sich impfen zu lassen. Foto: Martin Schutt/dpa

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Weganweisungen nicht nur im Hörsaal: Ungeimpften Studierenden wird für einen reibungslosen Ablauf des Semesters nahegelegt, sich impfen zu lassen. Foto: Martin Schutt/dpa

Von BT-Redakteurin Nadine Fissl

Das halbe Studium hinter sich, ohne einen einzigen Vorlesungssaal betreten zu haben: Die bisherigen Semester vieler, die 2020 mit ihrem Studium begonnen haben, verliefen alles andere als normal. Das soll sich zum Winter nun ändern. Die 3-G-Regelung ist Bedingung für den Präsenzunterricht an Universitäten, erschwert den Unibesuch für Ungeimpfte gleichzeitig jedoch erheblich.
„Die Teilnahme an Präsenzveranstaltungen und die Nutzung von studentischen Lernplätzen in geschlossenen Räumen ist von dem Vorliegen eines Impf-, Genesenen- oder Testnachweises (...) abhängig“, heißt es in der seit gestern gültigen Corona-Verordnung Studienbetrieb. Wer nicht geimpft ist, muss einen tagesaktuellen negativen Corona-Test vorweisen, um am Unileben teilnehmen zu können. Die Kosten für die zwischen 18 und 40 Euro teuren Antigen-Schnelltests trägt der Bund jedoch nur noch bis zum 11. Oktober, danach heißt es: Selbst in die Tasche greifen.

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