GDL-Streik trifft Mittelbaden

Baden-Baden (fk/naf/kli) – Der Streik der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer hat auch den Südwesten stark getroffen. Zahlreiche Züge fallen aus, unter anderem auf der mittelbadischen Rheinachse.

Vom Streik getroffen: Wer reisen will oder muss, muss sich – wie hier in Baden-Baden – oft in einen der wenigen, mitunter überfüllten Züge zwängen. Foto: Florian Krekel/BT

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Vom Streik getroffen: Wer reisen will oder muss, muss sich – wie hier in Baden-Baden – oft in einen der wenigen, mitunter überfüllten Züge zwängen. Foto: Florian Krekel/BT

Von Florian Krekel, Nadine Fissl, Dieter Klink

Der Schaffner joggt fast, legt zumindest einen strammen Walking-Schritt an den Tag, als er am Baden-Badener Bahnhof am Mittwochmorgen den ICE Nummer 76 nach Hamburg-Altona entlangläuft. Am vierten Wagen stehen noch immer Fahrgäste vor der Tür, kommen nicht mehr in den Zug. Der Schaffner hilft nach, dirigiert, platziert. Es wird eng. „Und das wird noch enger, wenn der Zug erst mal in Karlsruhe ist“, sagt ein Mitarbeiter der DB-Sicherheit, der auf dem Bahnsteig das Treiben überwacht und den streikgeplagten Passagieren weiterhelfen soll.
Auf den übrigen Bahnsteigen herrscht währenddessen gähnende Leere – künden doch die Laufbanner auf den dunkelblauen DB-Anzeigen davon, dass allein zwischen 10.30 Uhr und 11.30 Uhr von drei Regionalzügen der DB drei ausfallen. Immerhin: Alle zwei Stunden soll ein Fernzug fahren. Der dann mitunter entsprechend voll ist, wie auch Mitarbeiter der Bahn bestätigen.

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