Grenzverkehr: Hubers Hilferuf an die Landesregierung

Rastatt (vo) – Mit Blick auf die Entwicklung im Grenzgebiet und in Frankreich hat Landrat Toni Huber in einem Brief an Landessozialminister Manfred Lucha (Grüne) schnelles Handeln gefordert.

An der Rheinbrücke zwischen Wintersdorf und Beinheim im Elsass lief der Grenzverkehr am Sonntag den gesamten Tag über normal ab. Foto: Vetter/Archiv

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An der Rheinbrücke zwischen Wintersdorf und Beinheim im Elsass lief der Grenzverkehr am Sonntag den gesamten Tag über normal ab. Foto: Vetter/Archiv

Von BT-Redakteur Jürgen Volz

Weil die Infektionszahlen in Frankreich tendenziell wieder steigen und vor dem Hintergrund, dass die Bundesregierung strengere Regeln für Einreisende aus Risikogebieten festgelegt hat, gibt es in grenznahen Regionen wie Mittelbaden die Befürchtung, dass Frankreich schon bald als Hochrisikogebiet eingestuft werden könnte – mit entsprechenden Regelungen, die Kommunen und Landkreise vor besondere Herausforderungen stellen würden.
Die aktuelle Entwicklung hat den Rastatter Landrat Toni Huber auf den Plan gerufen. In einem Schreiben an Sozialminister Manfred Lucha (Grüne) fordert Huber vom Land ein schnelles und zielgerichtetes Handeln. Das Land müsse sich frühestmöglich auf mögliche Verschärfungen im grenzüberschreitenden Personenverkehr einstellen, Vorkehrungen in Abstimmung mit den französischen Partnern treffen und die Zuständigkeit in diesem sensiblen Bereich übernehmen, so Huber. Ein Chaos wie im Frühjahr des vergangenen Jahres an den Grenzen dürfe sich nicht wiederholen.

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Erstellt:
1. Februar 2021, 15:00 Uhr
Lesedauer:
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