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Guerilla climbing an der Straßenlaterne

Baden-Baden (fvo) – Zwei Straßenlaternen in „Schieflage“ sorgen für Ärger in Sandweier. Ein Anwohner stört sich weniger am Vandalismus, als vielmehr daran, dass die Stadt die Reparatur auf die lange Bank schiebt. Die verweist darauf, dass die Laternen noch funktionstüchtig seien und insofern keine Priorität bei der Reparatur hätten.

Schräg, aber wahr: Die „schiefe Laterne“ von Sandweier. Foto: Rothe

© Rothe

Schräg, aber wahr: Die „schiefe Laterne“ von Sandweier. Foto: Rothe

Von Franz Vollmer

„Sabine“ war’s nicht. Das nur als Vorbemerkung. Geht schon mal rein chronologisch nicht. Und Herr Nilsson kommt wohl auch nicht in Frage – zu leicht. Obwohl der kleine Klettermaxe von Pipi Langstrumpf sicher seine helle Freude daran hätte an derlei Klettereskapaden. Nein, dass auf jenem Fußweg von der Rheintalhalle Sandweier zum Hotel Blume seit geraumer Zeit zwei Laternenmasten in Schieflage geraten sind, hat wohl eher zweibeinige Ursache. Denn die Vermutung liegt nahe, dass kein Totenkopfäffchen, sondern irgendwelche spätpubertierenden Orang-Utans die Metallstange als Klettergerüst missbraucht haben. Oder war es vielleicht ein frustrierter TVS-Fan, dem eine Heimpleite derart zu Kopf gestiegen ist, dass er den Frust über den ausbleibenden Sprung in der Tabelle auf diese Art abbauen wollte? Kaum. Dennoch sieht zumindest der eine Leuchtmast so aus, als ob ein übermütiger Kater oder übergewichtiger „Nachtfalter“, seinem (Un)Mut freien Lauf lassend, die Laterne erklommen und oben so lange geschaukelt hat, bis das arme Ding eingeknickt ist. Der Klügere gibt nunmal nach. Guerilla climbing hardcore. Wobei der ästhetische Wert ja durchaus exzeptionell ist – sofern man halt auf Knick in der Optik steht.

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Erstellt:
26. Februar 2020, 21:30 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 44sec

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