Güter-Tram soll Karlsruher Innenstadt entlasten

Karlsruhe (vo) – Eine Güter-Tram soll die verkehrsgeplagte Karlsruher Innenstadt von Warenladungs- und Lieferverkehr entlasten, indem man ihn von der Straße auf die Schiene verlagert.

Soll künftig auch Pakete und Päckchen statt Personen liefern: Eine Bahn der Verkehrsbetriebe Karlsruhe.  Foto: AVG

© PaulGaertner

Soll künftig auch Pakete und Päckchen statt Personen liefern: Eine Bahn der Verkehrsbetriebe Karlsruhe. Foto: AVG

Von Jürgen Volz

Die sogenannte „letzte Meile“ gilt als Königsdisziplin der Logistik. Bundesweit suchen Transportunternehmen und Kommunen nach Lösungen, wie der Warenladungs- und Lieferverkehr für Geschäfte, aber auch an die private Haustür, möglichst emissionsfrei, sicher und leise vonstattengehen kann. In Karlsruhe und der umliegenden Region läuft derzeit ein Projekt „regioKArgo“, das solche Verkehre von der Straße auf die Schiene bringen will – in Form einer neuartigen Güter-Tram.
Der zunehmende Onlinehandel sorgt für einen verstärkten Lieferverkehr, der wiederum vor allem den Innenstädten zu schaffen macht. Inzwischen werden bundesweit mehr als dreieinhalb Milliarden Päckchen und Pakete pro Jahr verschickt. Deren Zustellung macht in vielerlei Hinsicht Probleme. Auf kommunaler Seite sorgen verstopfte Innenstädte für Ärger, bei den Logistikern ist die „letzte Meile“ besonders (personal-)kostenintensiv. Daher wird schon seit längerem nach Lösungen gesucht.

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