Hinter jedem „Asterix“-Witz steckt harte Arbeit

Karlsruhe (BNN) – Vier Stunden für drei Worte: Seit 2005 übersetzt Klaus Jöken die „Asterix“-Bände ins Deutsche und überlegt sich dabei neue Wortspiele.

Gallien lässt ihn nicht los: Der deutsche Asterix-Übersetzer Klaus Jöken lebt seit vielen Jahren in Frankreich, fürs neue „Greif“-Abenteuer hat er an seinem Schreibtisch „ergreifende“ Ideen entwickelt. Foto: Klaus Jöken/PR

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Gallien lässt ihn nicht los: Der deutsche Asterix-Übersetzer Klaus Jöken lebt seit vielen Jahren in Frankreich, fürs neue „Greif“-Abenteuer hat er an seinem Schreibtisch „ergreifende“ Ideen entwickelt. Foto: Klaus Jöken/PR

Von Von BNN-Redakteur Andreas Jüttner

Klaus Jöken kann nichts dafür. Generationen deutscher „Asterix“-Leser haben sich schon gefragt, warum zwei der vier Römerlager rund um das berühmte gallische Dorf lustige Namen haben (Aquarium und Laudanum) und die beiden anderen nicht. Denn was, bitteschön, soll lustig sein an Kleinbonum und Babaorum? Im Deutschen: leider nichts. Im französischen Original schon: Petitbonum klingt ausgesprochen wie „petit bonhomme“, also „kleiner Gefährte“. Und Babaorum klingt wie „Baba au Rhum“, ein rumgetränkter Napfkuchen.

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