Hornisgrinde: Dämpfer für Windkraftprojekt

Achern (ab) – Das Regierungspräsidium Freiburg sieht wegen des Artenschutzes sehr hohe Hürden für den Bau einer zweiten Anlage. Windkraft-Projektentwickler Matthias Griebl will aber weitermachen.

Das Wappentier des Schwarzwalds: Das Auerhuhn – hier ein Auerhahn – ist streng geschützt. Foto: Holger Hollemann/dpa/Archiv

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Das Wappentier des Schwarzwalds: Das Auerhuhn – hier ein Auerhahn – ist streng geschützt. Foto: Holger Hollemann/dpa/Archiv

Von BT-Redakteur Armin Broß

Lange hat Matthias Griebl auf die Stellungnahme des Regierungspräsidiums (RP) Freiburg gewartet – nun liegt sie vor, und die Begeisterung des Windkraft-Projektentwicklers aus Achern hält sich in engen Grenzen. Denn das RP lässt mit Verweis auf den Artenschutz deutliche Skepsis erkennen, dass das zweite Windrad auf der Hornisgrinde verwirklicht werden kann. „Aufgrund des Standorts im Vogelschutzgebiet ist bei der Planung der zweiten Anlage ein hohes natur- und artenschutzrechtliches Konfliktpotenzial gegeben“, erläutert die Behörde schriftlich auf BT-Anfrage, und verweist insbesondere auf die Auerhuhnpopulation oder auch den Vogelzug. „Aus Sicht des Regierungspräsidiums stellt der rechtssichere und vollumfängliche Ausgleich der mit diesem Windkraftprojekt verbundenen Eingriffe daher eine sehr hohe Hürde dar.“

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Erstellt:
20. August 2021, 10:00 Uhr
Lesedauer:
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