Ikea verschärft den Wettbewerb in Karlsruhe

Karlsruhe (vo) – Am 24. September eröffnet Ikea sein neues Haus in Karlsruhe und verschärft damit den sowieso schon knallharten Wettbewerb im Möbelhandel.

Ab 24. September geöffnet: Der schwedische Möbelkonzern hat in der Fächerstadt bereits sein 54. Einrichtungshaus. Foto: Ikea

© IKEA Deutschland GmbH & Co. KG

Ab 24. September geöffnet: Der schwedische Möbelkonzern hat in der Fächerstadt bereits sein 54. Einrichtungshaus. Foto: Ikea

Von Jürgen Volz

Es hat lange gedauert – doch nun ist der schwedische Möbelkonzern in der Region angekommen. Am 24. September eröffnet Ikea sein neues Haus in Karlsruhe und verschärft damit den sowieso schon knallharten Wettbewerb im Möbelhandel. Pro Jahr werden zwischen 1,5 und zwei Millionen Besucher erwartet.
Bereits im Jahr 1990 hatte Ikea erstmals seine Fühler nach Karlsruhe ausgestreckt. Es fand sich damals aber kein geeigneter Standort. Elf Jahre später der zweite Versuch – und wieder verlief die Suche im Sande. 2005 versuchte es Ikea dann in Rastatt. Eine Ansiedlung wurde jedoch vom Regierungspräsidium Karlsruhe aus raumordnerischen Gründen untersagt. Geplant waren ein Möbelhaus und weitere Fachmärkte mit „zentrenrelevanten Waren“. Ikea zog gegen die Entscheidung vor das Bundesverwaltungsgericht und verlor. Trotzdem wollte das Möbelhaus einen lukrativen Standort am Oberrhein nicht einfach so aufgeben. Wieder rückte Karlsruhe in den Fokus – und 2014 fand sich tatsächlich ein passender Bauplatz an der Durlacher Allee. Es dauerte weitere zwei Jahre, bis alle Genehmigungen erteilt und der Bauantrag gestellt werden konnte. Schließlich begannen im Juli 2018 die Hochbauarbeiten.

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