Impfstrategie: Opposition attackiert Lucha

Stuttgart (bjhw) – Am Donnerstag gab es eine heiße Debatte im Landtag über das Für und Wider der Impfstrategie des Landes. Weder Lucha selbst noch der Ministerpräsident wollen die Vorwürfe akzeptieren.

Mitglieder der AfD-Fraktion nutzen die gestrige Landtagssitzung, um mit Plakaten Protest gegen den Lockdown auszudrücken. Foto: Marijan Murat/dpa

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Mitglieder der AfD-Fraktion nutzen die gestrige Landtagssitzung, um mit Plakaten Protest gegen den Lockdown auszudrücken. Foto: Marijan Murat/dpa

Von Brigitte Henkel-Waidhofer

Stuttgart – In der Impfstatistik gehört Baden-Württemberg, pro Kopf betrachtet, zu den Schlusslichtern unter den Ländern. Seit verstärkt zweite Dosen verabreicht sind, fast 43.000 bundesweit, dreht sich der Trend. Denn in der Erfassung der abgeschlossenen Impfungen hat sich das Land nach den Zahlen des Robert-Koch-Instituts auf den ersten Platz geschoben.
7.779 Personen sind bereits mit der zweiten Dosis versorgt. Zum Vergleich: In Bayern sind es 1.659, in Nordrhein-Westfalen 5.383. Dennoch halten die Oppositionsfraktionen im Landtag ihre Vorwürfe gegen den grünen Sozialminister Manfred Lucha aufrecht. Der sei überfordert und sein Haus für die Aufgabe zu klein, erklärt SPD-Fraktionschef Andreas Stoch. Sein FDP-Kollege Hans-Ulrich Rülke spricht von einem „Impfchaos“ und nennt Lucha den „FC Tasmania 1900 des Impfens, in Anspielung auf den „erfolglosesten Verein in der Geschichte der Fußball-Bundesliga“.

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