In Elzach „schmeckt’s nach Fastnacht“

Baden-Baden (sga) – In der Fastnachtshochburg Elzach geht man zu Adrian Burger, wenn man eine Larve haben möchte. Der Holzbildhauer, in dessen Werkstätte es nach Holz und Leim riecht, schnitzt seit mehr als 30 Jahren Narrenmasken in allen Formen und Farben. Dem Badischen Tagblatt gewährt er exklusive Einblicke in seinen Alttag: Wie entsteht eine Larve? Mit welchen Werkzeugen wird gearbeitet? Und wie viel Zeit nimmt das in Anspruch?

Für Vertiefungen und Ausprägungen nutzt Burger unterschiedliche Werkzeuge. Foto: Gallenberger

© sga

Für Vertiefungen und Ausprägungen nutzt Burger unterschiedliche Werkzeuge. Foto: Gallenberger

Von Sarah Gallenberger

Der Boden knarzt. Bedeckt von Holzspänen, lässt er sich an manchen Stellen kaum erahnen. Auf einer breiten Werkbank liegen Schnitzmesser, über einem schmalen Schreibtisch hängen Skizzen. In großen Einmachgläsern stehen mit bunter Farbe bedeckte Pinsel. Auf einem kleinen Tisch liegen Holzstücke in allen Größen. Es riecht nach Leim, Öl und Lack. „Meine Kunden sagen oft: ‚Hier schmeckt’s nach Fastnacht‘“, erzählt Adrian Burger.

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Erstellt:
16. Februar 2020, 10:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 3min 54sec

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