Intensive Kontrollen im Grenzgebiet zu Frankreich

Kehl (red) – m Rahmen der intensivierten Kontroll- und Fahndungsmaßnahmen im Grenzgebiet zu Frankreich hat die Polizei verbotene Gegenstände sichergestellt und einen Ausweismissbrauch aufgedeckt.

Im Grenzgebiet zu Frankreich ist die Bundespolizei bei Kontrollen im Einsatz. Foto: Carsten Rehder/dpa

© dpa-avis

Im Grenzgebiet zu Frankreich ist die Bundespolizei bei Kontrollen im Einsatz. Foto: Carsten Rehder/dpa

Beamte der Bundespolizei haben am Samstag an einer temporären Kontrollstelle in Kehl verbotene Gegenstände sichergestellt. Bei einem 26-jährigen Franzosen fanden die Beamten eine verbotene Gasdruckpistole. Bei einem 18-jährigen Franzosen wurde ein Teleskopschlagstock griffbereit in seinem Fahrzeug festgestellt. Wenige Minuten später wurde bei einem 19-jährigen Franzosen im Handschuhfach ein zugriffsbereiter Schlagring gefunden. Eine Stunde später gegen 3:30 Uhr fanden die Beamten bei einer 22-jährigen Französin ein verbotenes Pfefferspray. Alle Personen erhielten Anzeigen wegen Verstöße gegen das Waffengesetz. Die Gegenstände wurden vor Ort sichergestellt.

Mit fremdem Ausweis unterwegs

Bereits am Freitag in den frühen Morgenstunden haben Beamte der Bundespolizei im Zuge der intensivierten Kontroll- und Fahndungsmaßnahmen im Grenzgebiet einen Ausweismissbrauch aufgedeckt. Ein 36-jähriger Senegalese, der als Insasse eines Fernreisebusses an der Kehler Europabrücke kontrolliert wurde, zeigte einen senegalesischen Reisepass vor. Ein Abgleich der Fingerabdrücke ergab, dass der Ausweisinhaber nicht der kontrollierten Person entspricht. Er gab an, dass es sich um den Ausweis eines Freundes handelte. Der 36-Jährige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an die zuständige Ausländerbehörde weitergeleitet, die nun die weitere aufenthaltsrechtliche Bearbeitung übernimmt. Das missbräuchlich verwendete Dokument wurde sichergestellt.

Zum Artikel

Erstellt:
18. Oktober 2020, 13:27 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 35sec

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Orte


Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.