KSC gewinnt Geisterspiel gegen Darmstadt mit 2:0

Karlsruhe (dpa) – Der Karlsruher KSC hat das erste Geisterspiel gegen Darmstadt am Samstag mit 2:0 (0:0) gewonnen. Um das Stadion blieb es ruhig.

Marvin Wanitzek von Karlsruhe erzielt das zweite Tor seines Teams gegen Torhüter Marcel Schuhen von Darmstadt 98. Foto: Matthias Hangst/Getty-Pool/dpa

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Marvin Wanitzek von Karlsruhe erzielt das zweite Tor seines Teams gegen Torhüter Marcel Schuhen von Darmstadt 98. Foto: Matthias Hangst/Getty-Pool/dpa

Unbeeindruckt von der Geisterspiel-Kulisse hat der Karlsruher SC beim Neustart der 2. Fußball-Bundesliga seine wohl beste Leistung in diesem Jahr gezeigt. Im ersten Pflichtspiel nach der Corona-Pause setzte sich der KSC am Samstag mit 2:0 (0:0) gegen den SV Darmstadt 98 durch und verschaffte sich damit etwas Luft im Abstiegskampf. Dank der Treffer von Torjäger Philipp Hofmann (66. Minute) und Mittelfeldspieler Marvin Wanitzek (90.+6) rücken die Badener vorerst vom vorletzten Rang auf den Relegationsplatz vor.

Einen richtigen Torjubel gab es danach aber nicht. Stattdessen klatschten einige KSC-Profis per Ellenbogen ab. Darmstadt bleibt trotz der ersten Niederlage seit dem 1. Dezember im oberen Mittelfeld der Tabelle.

Kontrolle von Beginn an

Im nahezu leeren Wildparkstadion übernahmen die Karlsruher von Beginn an die Kontrolle über das Spiel. Schon in der 9. Minute gelang Jerôme Gondorf die Führung - die aber wegen einer Abseitsstellung des Mittelfeldspielers zurückgenommen wurde. Auch anschließend blieb der KSC dominant, aber auch die Hessen kamen durch Yannick Stark (36.) und Marvin Mehlem (51.) zu hochkarätigen Chancen.

Aber der KSC war effizienter. Nach einer Ecke von Marc Lorenz kam Torjäger Hofmann im Strafraum unbedrängt an den Ball und schoss aus rund fünf Metern mit links die Führung. Wanitzek musste kurz vor Schluss nur noch einschieben.

Vor dem Spiel kam es zu keinen größeren Fanansammlungen, berichtet die Polizei. Die Spieler des KSC betraten das Stadion mit Masken und zogen sich danach in verschiedenen Räumen um.

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Erstellt:
16. Mai 2020, 15:20 Uhr
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