Keine „Stammbaumforschung“ der Polizei

Stuttgart (bjhw) – Betreibt die Stuttgarter Polizei „Stammbaumforschung“, um Tatverdächtige der Krawallnacht zu ermitteln? Das Wort fiel zwar nie, löste aber nach einem Medienbericht Empörung aus.

Nach den Krawallen in Stuttgart kontrolliert die Polizei verstärkt Bereiche in der Innenstadt. Foto: Christoph Schmidt/dpa

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Nach den Krawallen in Stuttgart kontrolliert die Polizei verstärkt Bereiche in der Innenstadt. Foto: Christoph Schmidt/dpa

Von Brigitte Henkel-Waidhofer

Die Polizei in der Landeshauptstadt ist erneut bundesweit in die Schlagzeilen geraten, weil ihrem Präsidenten Franz Lutz in einem Bericht der beiden Stuttgarter Zeitungen – basierend allein auf dem Post eines Grünen – vorgeworfen wird, er habe „Stammbaumforschung“ bei den Tatverdächtigen der Krawallnacht angekündigt. Sogar Regierungssprecher Steffen Seibert meldet sich zu Wort: „Wer immer den Begriff auch in die Arena geworfen hat, er verbietet sich in diesem Zusammenhang als historisch belastetes und nicht angebrachtes Wort.“ Lutz selbst hat ihn dem Protokoll der Gemeinderatssitzung zufolge allerdings gar nicht benutzt.

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Erstellt:
13. Juli 2020, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 44sec

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