Klimaschützer macht Notstand mit Großkraftwerkaktion geltend

Mannheim (dpa/lsw) – Klimaaktivisten kletterten auf das Dach einer Förderanlage am Mannheimer Steinkohlekraftwerk. Spezialkräfte nahmen sie nach etwa fünf Stunden fest. Nun erklärt einer sein Motiv vor Gericht.

Der angeklagte Klimaaktivist sitzt im Verhandlungssaal. Foto: Uwe Anspach/dpa

Der angeklagte Klimaaktivist sitzt im Verhandlungssaal. Foto: Uwe Anspach/dpa

Fünf Aktivisten klettern aus Protest gegen Kohlestrom auf das Dach eines Förderbandes des Großkraftwerks Mannheim (GKM) - jetzt verantwortet sich einer von ihnen vor Gericht. Begleitet von einem Dutzend Unterstützer vor dem Mannheimer Amtsgericht bestritt der 21-Jährige am Montag die Anklagepunkte nicht, darunter Hausfriedensbruch. Vielmehr machte der Physikstudent den rechtfertigenden Notstand geltend.

Um diesen Artikel weiterzulesen, müssen Sie ein Login für BT Digital haben.
Sie sind bereits registriert? Dann melden Sie sich bitte hier an.
Sie interessieren sich für einen BT Digital Zugang? Dann finden Sie hier unsere Angebote.

Zum Artikel

Erstellt:
12. April 2021, 14:21 Uhr
Aktualisiert:
12. April 2021, 15:30 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 01sec

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen