Konzertideen für Corona-Zeiten

Davos/Luzern (sr) – Die meisten Klassikfestivals sind diesen Sommer ausgefallen. In der Schweiz hat man versucht, mit ungewöhnlichen Formaten doch ein bisschen Festivalstimmung zu zaubern.

Wanderung oder  Festivalbrunch – es gibt viele Wege zur Open-air-Musik.  Foto: Yannick Andrea/Davos Festival

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Wanderung oder Festivalbrunch – es gibt viele Wege zur Open-air-Musik. Foto: Yannick Andrea/Davos Festival

Von Georg Rudiger

Davos/Luzern – Treten Sie näher, aber immer mit Abstand“, sagt Chorleiter Andreas Felber mitten auf einer Wiese, umgeben von Bergspitzen und einem rauschenden Wildbach. Schon einige Höhenmeter hat die 60-köpfige Gruppe zurückgelegt. Beim Start der traditionellen Wanderung des Davos Festivals am Bahnhof Wiesen hatte noch das exzellente Colores-Trio vor einem Holzstapel zu Kaffee und Gipfeli groovende Rhythmen auf Marimba und Congas gespielt. Jetzt sind die Festivalbesucher selbst gefordert und stimmen gemeinsam mit den Profisängern des Festivalchores die indianische Volksweise „Evening rise“ an. „Offenes Singen“ heißt das Format, das auch jeden Festivalmorgen im Kirchner Park zu erleben ist.

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Erstellt:
25. August 2020, 19:30 Uhr
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