Grün-Schwarz: 1200 Neustellen und Schulden tilgen

Stuttgart (dpa/lsw) – Im Bund erbitterte Gegner, im Land Partner. Der Traum von einer Zweier-Koalition aus CDU und Grünen auch im Bund ist wohl geplatzt. Im Wahlkampf warnt die Südwest-CDU vor einem Linksrutsch mit grüner Hilfe. Doch beim Haushalt gilt das Motto: Gönnen können.

Die Ministerpräsidenten Volker Bouffier (CDU, l), und Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen). Foto: Wolfgang Kumm/dpa

Die Ministerpräsidenten Volker Bouffier (CDU, l), und Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen). Foto: Wolfgang Kumm/dpa

Von Henning Otte, dpa

Grüne und CDU in Baden-Württemberg haben sich trotz der Konkurrenz vor der Bundestagswahl bei den Verhandlungen über den Haushalt 2022 und die politische Leitlinien zusammengerauft. Die Spitzen der Koalition um Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) verständigten sich am Wochenende auf die Schaffung von mehr als 1200 weiteren Stellen und die Tilgung von knapp einer halben Milliarde Euro Corona-Schulden - und das, obwohl es am Anfang der Beratungen hieß, es seien wegen der Corona-Lasten keine großen Sprünge drin. Schon an diesem Dienstag will das Kabinett den Haushaltsentwurf beschließen.

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Erstellt:
18. September 2021, 15:19 Uhr
Aktualisiert:
19. September 2021, 16:59 Uhr
Lesedauer:
ca. 3min 37sec

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