Kritik an Plänen zur Auskunftspflicht zum Impfstatus

Stuttgart (dpa/lsw) – Die Pläne der Bundesregierung zur Impfauskunftspflicht bei Beschäftigten stoßen in Baden-Württemberg auf ein unterschiedliches Echo. Dem Arbeitgeberverband Südwestmetall sind sie nicht weit genug gefasst. Verbandschef Winfried Porth sagte am Freitag in Stuttgart: „Im Zuge der Pandemie-Bekämpfung wurden den Arbeitgebern zahlreiche Pflichten zum Gesundheitsschutz auferlegt, aber so gut wie keine Rechte, um diese auch optimal erfüllen zu können.“

Ein Impfpass und ein Smartphone liegen auf einem Impfzertifikat. Foto: Stefan Puchner/dpa/Symbolbild

Ein Impfpass und ein Smartphone liegen auf einem Impfzertifikat. Foto: Stefan Puchner/dpa/Symbolbild

So müssten die Arbeitgeber beispielsweise die Gefährdungslage jedes einzelnen Mitarbeiters am Arbeitsplatz einschätzen und dann die entsprechenden Maßnahmen einleiten. Aber wie sollten sie das machen, wenn sie nicht den Impf- oder Genesenenstatus des Beschäftigten kennen, fragte Porth, der zugleich Daimler-Personalchef ist.

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Erstellt:
3. September 2021, 13:59 Uhr
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