Serie von Unfällen auf der A5

Karlsruhe (red) – Auf der A5 ist es am Freitag in der Region zu mehreren Unfällen gekommen. Den Auftakt machte gegen 13.30 Uhr ein Auffahrunfall mit drei beteiligten Lastwagen bei Ettlingen.

Serie von Unfällen auf der A5

Bei dem Unfall wird eine Person schwer verletzt. Foto: Elija Ferrigno/Einsatz-Report24

Nach Angaben der Polizei war es den Fahrern von zwei der drei beteiligten Lastwagen noch rechtzeitig gelungen, vor einem Stauende abzubremsen. Der dritte Lastwagen fuhr aus unbekannter Ursache auf und schob den mittleren auf den vorderen Lkw. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Fahrerhaus des Unfallverursachers abgerissen. Der 60-jährige Fahrer wurde ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei schätzte den Schaden auf 130000 Euro; die Autobahn war bis 16.30 Uhr teilweise gesperrt. Der Verkehr staute sich auf acht Kilometern.

Weiterer Unfall bei Malsch

Gegen 17.20 Uhr ereignete sich wieder auf der Nordfahrbahn der A5 zwischen Rastatt und Karlsruhe, diesmal nahe Malsch, ein weiterer Unfall. Zwei Autofahrer hatten ihre Wagen wegen der Verkehrslage auf der linken Spur zum Stehen bringen müssen. Ein weiterer Autofahrer erkannte das offenbar nicht und fuhr mit hoher Geschwindigkeit auf. Dadurch wurde wiederum der mittlere auf den vorderen Wagen geschoben. Der 65 Jahre alte Unfallverursacher und seine 66-jährige Frau wurden schwer verletzt. Die Feuerwehr musste sie aus dem Fahrzeugwrack befreien, wie die Polizei erklärte. Auch die beiden Insassen des zweiten Pkw, 46 und 44 Jahre alt, wurden schwer verletzt; alle vier Verletzten kamen ins Krankenhaus. Die Insassen des vorderen Wagens blieben unverletzt. Die Polizei sperrte die Autobahn und leitete den Verkehr in Rastatt-Nord aus. Gegen 19.45 Uhr wurde die Autobahn wieder freigegeben. Unter anderem waren zwei Rettungshubschrauber im Einsatz.

Fast zeitgleich Kollision bei Bühl

Ebenfalls gegen 17.20 Uhr kam es zudem laut Polizei in Richtung Süden zu einem schweren Unfall auf der A5. Zwischen den Anschlussstellen Bühl und Achern kollidierten zwei Autos, als ein Fahrer mit seinem Wagen vom linken auf den mittleren Fahrstreifen wechselte und dabei den neben ihm fahrenden Wagen übersah. Nach dem Zusammenstoß geriet der auf der mittleren Spur fahrende Wagen ins Schleudern und prallte in die Leitplanke. Beim Unfall wurden laut Polizei drei Menschen verletzt; sie wurden in umliegende Kliniken transportiert. Der Sachschaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt. Während der Unfallaufnahme und der Bergung der Fahrzeuge bildete sich auf der Südfahrbahn ein langer Stau.

Ein weiterer Lkw-Unfall hatte sich um kurz vor 13 Uhr nahe Karlsruhe in der Südpfalz ereignet. Ein französischer Lastwagen war bei Wörth auf der A65 in Fahrtrichtung Landau mit einem bulgarischen Sattelzug kollidiert, der auf dem Standstreifen stand. Warum es zu der Kollision kam und warum der Sattelzug auf dem Standstreifen stand, war zunächst unklar. Die Aufräumarbeiten und die Vollsperrung der A65 zogen sich über Stunden bis in den Abend hinein.