Lehrer müssen Vorerkrankungen belegen

Stuttgart (bjhw) – Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) will den Umgang mit Corona-Risikogruppen neu regeln und plant eine Attestpflicht für Pädagogen. Gegen die Pläne regt sich Widerstand.

Mundschutz im Federmäppchen: In den Schulen ist das zum Alltag geworden. Foto: Charisius/dpa

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Mundschutz im Federmäppchen: In den Schulen ist das zum Alltag geworden. Foto: Charisius/dpa

Von Brigitte J. Henkel-Waidhofer

Eisenmann braucht Lehrkräfte für die Rückkehr von immer mehr Schülern in den gewohnten Unterricht und vor allem für den Regelbetrieb im Herbst. Deshalb will die CDU-Politikerin den Umgang mit Corona-Risikogruppen neu regeln. Künftig müssen Vorerkrankungen belegt werden. „Nach einer Abfrage haben sich rund 20 Prozent von der Präsenzpflicht befreien lassen“, sagt die Ministerin. Sie habe großes Vertrauen „in unsere Lehrkräfte, deshalb erlaube ich mir keine Bewertung der bislang erfolgten Selbstauskünfte“. Sie wolle sie aber, weil „es auch schwarze Schafe gibt“, vor pauschalen Vorwürfen schützen. Der Gang zum Arzt wird deshalb obligatorisch für alle, die aus Alters- und Gesundheitsgründen weiter von zu Hause aus arbeiten wollen.

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Erstellt:
3. Juni 2020, 22:30 Uhr
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