Linienbus auf Abwegen

Karlsruhe (red) – Eine regelrechte Chaosfahrt hat ein 27 Jahre alter Linienbusfahrer am Mittwochnachmittag in Karlsruhe hinter sich gebracht.

Erst Dachaufbauten abgerissen, dann einfach weitergefahren und schließlich an einem Schild verkeilt: Die Fahrt eines 27-jährigen Linienbusfahrers endete am Mittwoch im absoluten Chaos. Symbolfoto: D. Reinhardt/dpa

© dpa-avis

Erst Dachaufbauten abgerissen, dann einfach weitergefahren und schließlich an einem Schild verkeilt: Die Fahrt eines 27-jährigen Linienbusfahrers endete am Mittwoch im absoluten Chaos. Symbolfoto: D. Reinhardt/dpa

Gegen 14.20 Uhr übersah der 27-jährige griechische Busfahrer laut Mitteilung der Polizei in der Litzenhardtstraße zunächst ein Schild, das auf eine maximale Durchfahrtshöhe im Bereich der Unterführung „Bulacher Loch“ hinwies. Die Folge: Der Linienbus blieb mehrfach mit auf dem Dach befindlichen Bauteilen in der Unterführung hängen, wodurch es sowohl am Bus als auch an der Unterführung zu Beschädigungen kam. Anschließend verließ der 27-Jährige den Unfallort unerlaubt. Auch die vom Busdach abgerissenen Bauteile ließ er auf der Fahrbahn liegen.

An Schild verkeilt

Im weiteren Verlauf bog der Mann von der Karlstraße nach rechts auf die Kriegsstraße in Richtung Osten ab. Hierbei streifte er die Straßenbeschilderung und verkeilte sich, sodass ihm das Weiterfahren nicht mehr möglich war. Ein Passant rief daraufhin die Polizei. Wegen Sprachbarrieren musste der Busfahrer mit aufs Revier. Der durch die Unfälle entstandene Sachschaden konnte laut Polizei bislang noch nicht beziffert werden.

Zum Artikel

Erstellt:
23. April 2020, 16:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 28sec

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Themen

Orte


Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.