Lkw-Unfall auf A5: Langer Stau

Bühl (red) - Auf der A5 hat sich am Dienstagmorgen ein Lkw-Unfalll zugetragen. Wegen der Bergungsarbeiten mussten zwei Spuren in Richtung Süden gesperrt werden. Es bildete sich ein langer Stau.

Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden von rund 220.000 Euro. Foto: Bernhard Margull/BT

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Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden von rund 220.000 Euro. Foto: Bernhard Margull/BT

Der Unfall ereignete sich gegen 4.10 Uhr, wie die Polizei am Morgen mitteilte. Dabei entstand ein Sachschaden von rund 220.000 Euro.

Nach ersten Ermittlungen fuhr ein 52-Jähriger mit seinem Lastwagen samt Anhänger aufgrund überhöhter Geschwindigkeit auf der Höhe der Anschlussstelle Bühl auf eine mobile Absperrtafel mit Zugfahrzeug. Das Baustellengespann stand zu diesem Zeitpunkt auf dem rechten Fahrstreifen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde die Tafel auf den Standstreifen geschleudert. Der Unimog, der die Tafel gezogen hatte, wurde von dem 3,5-Tonner rund 70 Meter weit vor sich hergeschoben, bis er quer auf der Autobahn vor dem Lkw stehen blieb.

Der Unimog war zum Unfallzeitpunkt glücklicherweise unbesetzt. Durch den Unfall wurde er aber so beschädigt, dass rund 120 Liter Hydrauliköl ausliefen. Die freiwillige Feuerwehr Bühl war mit fünf Fahrzeugen und 15 Mann im Einsatz. Die beschädigten Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden und die Fahrbahn bis zur Räumung den Unfallstelle teilweise gesperrt werden. Der Lastwagenfahrer blieb bei dem Unfall unverletzt. Die Beamten des Verkehrsdienst-Außenstelle Bühl haben die Ermittlungen aufgenommen.

Die Polizei ging gegen 9 Uhr davon aus, dass der Standstreifen und die rechte Spur vermutlich noch den Vormittag über gesperrt bleiben. Es bildete sich ein langer Rückstau.

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Erstellt:
21. Juli 2020, 09:27 Uhr
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