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Lockdown führt zu weniger Einsätzen

Baden-Baden/Rastatt (red) – Die Maßnahmen der Corona-Verordnung und die damit verbundenen Einschränkungen wirken sich auch auf das Einsatzgeschehen der Polizei im Stadtkreis Baden-Baden und den Landkreisen Rastatt und Ortenaukreis aus.

Weniger Einsätze hat die Polizei derzeit wegen der Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie. Einsätze wegen häuslicher Gewalt nehmen aber leicht zu. Symbolfoto: Silas Stein/dpa

© dpa-avis

Weniger Einsätze hat die Polizei derzeit wegen der Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie. Einsätze wegen häuslicher Gewalt nehmen aber leicht zu. Symbolfoto: Silas Stein/dpa

Wie es in einer Pressemitteilung der Polizei heißt, waren „deutlich weniger Notrufe“ seit dem Inkrafttreten der ersten Corona-Verordnung beim Offenburger Führungs- und Lagezentrum eingegangen.

Die aktuellen Lockerungen führten derzeit zu einer „moderaten Steigerung der Einsatzzahlen, zurück in Richtung Vorjahresniveau“, teilt die Polizei mit. Im Februar, März und April sei im Bereich der häuslichen Gewalt ein leichter Anstieg der Fallzahlen zu verzeichnen gewesen. Auch im Vierjahresvergleich spiegele sich dieser Trend wider. Im gleichen Zeitraum lag die Anzahl der Streitigkeiten, also Auseinandersetzungen ohne strafbare Handlungen, im Schnitt zwischen zehn und 15 Einsätzen pro Tag. Die Gesamtzahl ähnele hier den Zahlen aus dem Vorjahreszeitraum. Körperverletzungsdelikte waren in den letzten Wochen ebenfalls rückläufig.

Weniger Anrufe wegen Verstößen gegen Corona-Verordnung

Auch Einsätze wegen Verstößen gegen die Corona-Verordnung sind laut Polizei stetig zurückgegangen. Waren Ende März täglich noch rund 80 bis 90 telefonische Hinweise auf mögliche Verstöße eingegangen, sank die Zahl Ende April kontinuierlich auf rund 30 Anrufe

pro Tag.

Bei der Verkehrssicherheitslage sei ein positiver Trend zu beobachten: Während im Februar die Anzahl der Unfälle und dabei verletzten Verkehrsteilnehmer dem Durchschnitt der vergangenen Jahre glich, waren im März und April deutliche Rückgänge zu verzeichnen, so die Polizei weiter. Über 50 Prozent Rückgang bei der Anzahl von Verkehrsunfällen und entsprechend weniger Verletzte waren in den beiden Monaten zu registrieren.

Fünf Verkehrstote - darunter drei Radfahrer

Die Anzahl der Unfälle von Radfahrenden blieb zum Vorjahr jedoch gleich. Im genannten Dreimonatszeitraum starben fünf Verkehrsteilnehmer, darunter drei Radfahrer.

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Erstellt:
4. Mai 2020, 16:45 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 46sec

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