„Made by SWR“

Stuttgart/Baden-Baden (bjhw) - 2020 ist das erste Jahr, dem der neue SWR-Intendant Kai Gniffke seinen Stempel mit aufdrücken kann. „Made by SWR“ soll zum Gütesiegel werden.

Der SWR stellt sich auf die veränderten Hör- und Sehgewohnheiten seiner Nutzer ein. Foto: Denker/Archiv

Der SWR stellt sich auf die veränderten Hör- und Sehgewohnheiten seiner Nutzer ein. Foto: Denker/Archiv

Von Brigitte Henkel-Waidhofer

„Wo die Menschen unsere Inhalte nutzen, kann uns im Prinzip egal sein“, sagt der 59-Jährige beim traditionellen Pressegespräch in der Landeshauptstadt, „wichtig ist, dass unsere Angebote die Menschen erreichen.“ Der Sender versteht sich als Innovationstreiber der ARD. Dreh- und Angelpunkt sind die sich verändernden Gewohnheiten. Viele Produktionen werden - dieser Logik folgend - vor der Ausstrahlung in SWR 3 oder im Ersten in der Mediathek zu sehen sein. Und ins immer größere abrufbare Audioangebot klicken sich Hörer und Hörerinnen im Auto idealerweise künftig über die Lenkradsteuerung oder in den eigenen vier Wänden per Sprachassistent.

„Made by SWR“ soll zum Gütesiegel werden, am besten mit internationaler Strahlkraft. Die Chancen stehen nicht ganz schlecht: Denn die vom SWR mitproduzierte Doku „The Cave – Eine Klinik im Untergrund“ über das Leben mitten im Krieg in Ost-Goutha/Syrien ist für den Oscar nominiert. Wenn er an die Verleihung am kommenden Sonntag denke, bekennt Gniffke, „bekomme ich langsam Herzklopfen“. Im Rahmen der angelaufenen umfangreichen internen Umstruktierung der Zwei-Länder-Anstalt wird Baden-Baden neuer Standort für die Produktion der Audio-Nachrichten.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der Samstagsausgabe des Badischen Tagblatt und im E-Paper ab 4 Uhr.

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Erstellt:
7. Februar 2020, 11:50 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 37sec

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