Medizinhistoriker: Politik hat nichts aus früheren Pandemien gelernt

Stuttgart (sr) – Professor Robert Jütte kennt sich aus mit Mutationen und Seuchen, die in Wellen verlaufen –alles schon mal da gewesen, sagt der Medizinhistoriker. Man hätte vorbereitet sein können.

Piks in Jerusalem: Israel verfolgt zurzeit  das Prinzip der Massenimpfung ohne Differenzierung, bei uns sind alte und besonders gefährdete  Menschen zuerst dran. Foto: Ilia Yefimovich/dpa

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Piks in Jerusalem: Israel verfolgt zurzeit das Prinzip der Massenimpfung ohne Differenzierung, bei uns sind alte und besonders gefährdete Menschen zuerst dran. Foto: Ilia Yefimovich/dpa

Von BT-Redakteurin Sabine Rahner

Die Politik setzt zu einseitig auf die Impfung und vernachlässigt die Therapieentwicklung: Das sagt der Stuttgarter Medizinhistoriker Robert Jütte. Außerdem würden Erkenntnisse aus früheren Seuchen weitgehend ignoriert, anstatt daraus Konsequenzen abzuleiten. Die medizinhistorische Stimme sollte im politischen Diskurs nicht fehlen dürfen, betont Jütte. Im Gespräch mit BT-Redakteurin Sabine Rahner erläutert der Historiker seine Haltung.

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Erstellt:
12. Februar 2021, 20:00 Uhr
Lesedauer:
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