Mercedes-Benz: Wohin rudert das Werk in Rastatt?

Rastatt (tas) – Die Arbeitnehmervertreter im Gesamtbetriebsrat sind derzeit in Gesprächen über „Zielbilder“ an den deutschen Standorten involviert.

Die A-Klasse Limousine läuft seit 2019 in Rastatt vom Band: Unternehmenschef Ola Källenius sieht die Zukunft aber eher im Luxussegment. Foto: Mercedes-Benz

© Daimler AG - Global Communicatio

Die A-Klasse Limousine läuft seit 2019 in Rastatt vom Band: Unternehmenschef Ola Källenius sieht die Zukunft aber eher im Luxussegment. Foto: Mercedes-Benz

Von BT-Redakteur Tobias Symanski

Der Verbrenner war das Lebensargument für die Kompakt-Modelle von Mercedes-Benz, doch mit der zunehmenden Elektrifizierung der Fahrzeugflotte werden die leichteren und sparsameren Modelle in der Produktpalette des Stuttgarter Autobauers immer unwichtiger, um die vorgegebenen Ziele in der CO2-Bilanz zu erreichen.
Das ist eines der Argumente von Mercedes-Chef Ola Källenius, sich künftig mehr auf Luxusautos zu konzentrieren. Doch Luxusautos sind genau das, was im Mercedes-Benz-Werk Rastatt nicht produziert wird. Der mittelbadische Standort ist die Wiege der kompakten A- und B-Klasse und das Führungswerk im globalen Produktionsnetzwerk für Kompaktfahrzeuge.

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