Ministerium will nicht-heimische Tierarten stärker bekämpfen

Stuttgart (dpa/lsw) – Das baden-württembergische Agrarministerium will schärfer gegen nicht-heimische Tierarten vorgehen. Der Ausbreitung von Nil- und Kanadagänsen, Waschbären, Marderhunden, Minks und Nutrias soll per neuer Durchführungsverordnung (DVO) des Jagd- und Wildtiermanagementgesetzes Baden-Württemberg ein Riegel vorgeschoben werden. Die Anhörung der Verbände zu den Neuerungen ist abgeschlossen, ihre Statements werden ausgewertet und - wo es sinnvoll erscheint - eingearbeitet, wie ein Sprecher von Ressort-Chef Peter Hauk (CDU) erläutert.

Nilsgans-Jungtiere stehen nahe bei einem Elterntier. Foto: Bernd Weißbrod/dpa/Archivbild

Nilsgans-Jungtiere stehen nahe bei einem Elterntier. Foto: Bernd Weißbrod/dpa/Archivbild

In der vorgesehenen Novelle der DVO , die der dpa vorliegt, werden die Jagdzeiten für invasive Arten deutlich verlängert; für die Nilgans etwa um zwei Monate. Sie soll vom 1. August bis zum 15. Februar gejagt werden dürfen. Das gilt auch für die weit verbreitete, aber weniger angriffslustige Kanadagans.

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Erstellt:
7. Januar 2021, 07:01 Uhr
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