Mit der Monotonie beginnt der Weg nach innen

Pamplona (fh) – BT-Redakteurin Fiona Herdrich war 2019 auf Pilgerreise – und träumt sich noch oft auf den Jakobsweg zurück. Teil I des Reiseberichts darüber, wie sie die Verbindung zum Alltag verlor.

In der Meseta beginnt für Fiona Herdrich (in Blau) die Herausforderung für den Kopf. Foto: Daniela Merken-Frings

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In der Meseta beginnt für Fiona Herdrich (in Blau) die Herausforderung für den Kopf. Foto: Daniela Merken-Frings

Von Fiona Herdrich

Optisch zieht sich der Weg vor mir ins Unendliche. Schnurgerade und flach, mehr als 20 Kilometer keine einzige Kurve, links gesäumt von Feldern, rechts von einer nahezu verlassenen Landstraße und einer Allee dünner, noch kahler Bäume. Was vor einigen Tagen noch hauptsächlich für den Körper anstrengend war, wird in der Meseta in Kastilien zur Herausforderung für den Kopf. Die Monotonie ist schwerer zu ertragen als jede Wasserblase. Jetzt beginnt mein eigentlicher, mein innerer Jakobsweg.

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