MuKu hat Lust auf mehr

Kuppenheim (moe/wb) – Die SG Muggensturm/Kuppenheim ist wieder zurück in der Spur: Die SG feierte in der Handball-Südbadenliga mit dem Kantersieg gegen Meißenheim den zweiten Sieg in Folge.

Voll konzentriert: Mit sieben Treffern ist Jan Unser gegen Meißenheim erfolgreichster MuKu-Werfer. Foto: F. Vetter

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Voll konzentriert: Mit sieben Treffern ist Jan Unser gegen Meißenheim erfolgreichster MuKu-Werfer. Foto: F. Vetter

Die SG Muggensturm/Kuppenheim ist wieder zurück in der Spur: Nach dem wenig berauschenden Start ins Jahr 2020 feierte die SG in der Handball-Südbadenliga mit dem Kantersieg gegen Meißenheim den zweiten Sieg in Folge. Die Rebland-SG rehabilitierte sich mit einem souveränen Heimsieg gegen Freiburg für die Niederlage in Oberkirch, während Sinzheim in Altenheim verlor. Helmlingen schnupperte derweil an einer Überraschung.

SG Muggensturm/K. – HTV Meißenheim 34:23.

„Das macht Lust auf mehr“, sagte Benny Hofmann nach dem deutlichen Heimsieg. Nach dem verkorksten Jahresauftakt ist MuKu nach dem Derbyerfolg in Helmlingen und dem Kantersieg am Samstag gegen den HTV wieder in der Spur. Sehr zur Freude des SG-Spielertrainers: „Ausschlaggebend für den Sieg war ganz klar die Abwehrleistung“, so Hofmann. Dort habe sein Team mit einer „super Einstellung“ und „sehr aggressiv“ agiert. Folglich zeichnete sich der Heimsieg bereits früh ab: Nach 13 Minuten führten die Hausherren mit 7:3, zur Pause wurde der Vorsprung auf 17:10 ausgebaut. Nach dem Wechsel fiel es dann gar nicht mehr ins Gewicht, dass die SG den ein oder anderen Ball vertändelte.

Tore für MuKu: Unser 7, Hörth, Charles je 6, Herbst 5, Grieb 5/1, Hofmann 3, Josenhans 2 – für HTV: Nickert 7, Fortin 5, Engel 4/1, Hügli 3, Schröder 2, Funke, Gambert je 1.

TuS Altenheim – Phönix Sinzheim 27:23.

Die Auswärtsfahrt hatte für die Feuervögel mit schlechten Vorzeichen begonnen: Mit Jan Strehlau und Eike Rumpf mussten zwei wichtige Akteure passen. Die ersten rund 25 Minuten waren dann allerdings vielversprechend: Phönix führte zu diesem Zeitpunkt mit 10:9. Bis zur Pause konnte der starke TuS, der aufgrund der Hofweierer Schwächephase auf Platz zwei kletterte, die Partie drehen (13:11). Auch nach dem Wechsel diktierte Altenheim das Geschehen, mit Gunther Zölle und Philipp Grange als Topleute im Tor baute der TuS seine Führung aus (22:16/45.) und siegte letztlich verdient. Das musste auch Phönix-Coach Kalman Fenyö anerkennen: „Um hier etwas holen zu können, hätten wir fehlerfrei spielen müssen. Das haben wir nicht geschafft.“

Tore für TuS: Sutter 9/5, Meinlschmidt 8, Glunk 4, Kugler 3, Farrenkopf 2, Biegert 1 – für Phönix: Winogrodzki 6/1, Kirschner, Bischoff je 4, Ernst, Reck je 3, Bossert 2, Brath 1/1.

TuS Steißlingen – TuS Helmlingen 29:25.

Bis kurz nach der Pause sah es nach einer Überraschung aus: Die Gäste führten dank einer bis dato starken Leistung in Abwehr und Angriff mit 15:14. Sechs strukturlose Minuten, in denen der TuS vorne die Bälle vertändelte, führten dann aber dazu, dass der Primus die Partie drehte (20:16/41.) und den Sieg nach Hause schaukelte.

Tore für Steißlingen: Sieck 8, Gaus 6/2, Wangler, Maier je 4, Euchner 3, Hipp 2, Lindner, Storz je 1 – für TuS: Reichenberger 9/5, Pomiankiewicz 8/1, Müller 3, Wagner, Kraus je 2, Strübel 1.

SG Steinbach/Kappelw. – HSG Freiburg 35:24.

Es war nicht die beste Saisonleistung der Hausherren, der Auftritt der SG reichte aber locker zu einem nie gefährdeten Heimsieg gegen stets bemühte, aber harmlose Freiburger. Die Hausherren gaben früh Gas (6:1/11.), ließen dann aber einige Chancen aus, weshalb die HSG zur Pause beim 13:9 noch nicht gänzlich abgeschüttelt war. Das erledigte die SG dann Mitte der zweiten Hälfte, spätestens nach dem 23:16 (46.) ließ das Team von Sigurjon Sigurdsson – Daniel Kern und Keeper Stefan Meßmer verdienten sich gute Noten – nichts anbrennen. Wichtig war dem Coach, die schlechte Abwehrleistung gegen Oberkirch vergessen zu machen: „Das ist uns gelungen.“

Tore für SG: D. Kern 10/2, Seebacher 7, Schmitt 5, Leppert, Schlageter je 4, Johannes Höll 3, Habich, Gemeinhardt je 1 – für HSG: Ganter 8, Kantar 4/1, Maier 3, Muy, Konrad, Hoffmann je 2, Peric, Motz, Lebrecht je 1.

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Erstellt:
3. Februar 2020, 00:00 Uhr
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