Nach Kritik an Mieterumgang: Kretschmann zieht Notbremse

Stuttgart (dpa/lsw) – Opfert das Finanzministerium billige Wohnungen in Stuttgart für ein Übergangsquartier für Abgeordnete? Minister Bayaz verweist auf Ersatz für Mieter, die von Räumungen betroffen sind. Doch die Abrissbirne kommt erstmal nicht zum Einsatz.

Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen). Foto: Bernd Weißbrod/dpa/Archivbild

Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen). Foto: Bernd Weißbrod/dpa/Archivbild

Nach massiver Kritik am Umgang des Landes mit Mietern in landeseigenen Gebäuden in Stuttgart hat Regierungschef Winfried Kretschmann (Grüne) die Notbremse gezogen. Das Vorhaben, drei ältere Häuser abzureißen und mit einem Neubau - zumindest für den Übergang - Platz für Abgeordnetenbüros in Zentrumsnähe zu schaffen, sei zunächst gestoppt. „Es ist auf Null gestellt. Das wird nochmal grundsätzlich besprochen“, sagte Kretschmann am Dienstag in Stuttgart. Es werde ein Treffen der grün-schwarzen Landesregierung mit dem Präsidium des Landtags geben.

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Erstellt:
19. Oktober 2021, 14:00 Uhr
Aktualisiert:
19. Oktober 2021, 17:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 29sec

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