„Natura 2000“: Leitfaden zum Erhalt der Naturschätze

Stuttgart/Karlsruhe (vn) – Für alle 212 Flora-Fauna-Habitate in Baden-Württemberg liegen mittlerweile Managementpläne vor. Allein im Regierungsbezirk Karlsruhe sind es 48. Was passiert damit jetzt?

Die Murg bei Forbach – ein artenreiches Gewässer. Foto: Adriane Kempmann/Regierungspräsidium Karlsruhe

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Die Murg bei Forbach – ein artenreiches Gewässer. Foto: Adriane Kempmann/Regierungspräsidium Karlsruhe

Von BT-Redakteur Volker Neuwald

Für die Umsetzung des europäischen Schutzgebietsnetzes „Natura 2000“ ist diese Nachricht ein Meilenstein: In allen 212 Flora-Fauna-Habitat-Gebieten (FFH) Baden-Württembergs sind die Managementpläne jetzt einsatzbereit. Aber was bedeutet das konkret? Und wie geht es weiter?
„Der Schutz und die Stärkung der biologischen Vielfalt ist neben dem Klimaschutz die zweite große Menschheitsaufgabe, die wir jetzt mit voller Kraft angehen müssen“, sagte Umweltstaatssekretär Andre Baumann (Grüne) dieser Tage anlässlich des Besuchs eines FFH-Gebiets in Südbaden. Ein wichtiger Baustein dafür sei die europäische FFH-Richtlinie, die den Schutz gefährdeter Lebensräume sowie wild lebender Tier- und Pflanzenarten auf dem ganzen Kontinent einheitlich festlege. Gemeinsam mit der EU-Vogelschutzrichtlinie bildet sie die rechtliche Grundlage für „Natura 2000“.

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Erstellt:
4. Oktober 2021, 21:00 Uhr
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