Nichts geht verloren

Baden-Baden (wofr) – In seiner Kolumne „Denk-Anstoß“ stellt Wolfram Frietsch philosophische Ansätze und Ideen vor. Dieses Mal lautet das Thema: Der Tod hat seinen Stachel, und der heißt Leben.

Die philosophische Kolumne im BT-Magazin gibt alle zwei Wochen einen Denk-Anstoß. Grafik: Fotogestoeber/stock.adobe.com

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Die philosophische Kolumne im BT-Magazin gibt alle zwei Wochen einen Denk-Anstoß. Grafik: Fotogestoeber/stock.adobe.com

Von Wolfram Frietsch

Wie ich mir meinen Tod vorstelle? Ruhig. Unauffällig. Wenig Bewegendes. Sterben wie gelebt, unbeachtet. Erinnernd an ein Erlebnis: eine telefonierende Verkäuferin, die sich abwendet, als sie mich das Geschäft betreten sah und weiter telefonierte, statt zu bedienen. In seiner Beschämung hat dieser Moment eine gewisse Größe: das Vergessenwerden.

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Erstellt:
27. Februar 2021, 14:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 3min 07sec

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