OB-Wahl in Stuttgart: „Der Junge kann das“

Stuttgart (bjhw) – Nach der ersten Runde der OB-Wahl in Stuttgart hängt jetzt viel von Marian Schreier ab, der in der Landeshauptstadt unter anderem mit „Guerilla Marketing“ für Aufsehen gesorgt hat.

Tritt der 30-jährige Marian Schreier auch in der zweiten Wahlrunde an? Oder wird er die Grüne Veronika Kienzle unterstützen? Foto: Felix Schröder/dpa

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Tritt der 30-jährige Marian Schreier auch in der zweiten Wahlrunde an? Oder wird er die Grüne Veronika Kienzle unterstützen? Foto: Felix Schröder/dpa

Von Brigitte Henkel-Waidhofer

Am Tag nach der Stuttgarter OB-Wahl mit dem deutlichen Vorsprung für den CDU-Kandidaten Frank Nopper, sind die ersten Entscheidungen für die zweite Runde am 29. November gefallen. Veronika Kienzle, die Grünen-Kandidatin mit dem mageren Ergebnis von 17,2 Prozent, bleibt im Rennen und versucht seine „ökosoziale Mehrheit“ zu organisieren. Zünglein an der Waage könnte, egal ob er noch einmal antritt oder nicht, Marian Schreier sein. Am Tengener Sozialdemokraten mit der ruhenden Parteimitgliedschaft scheiden sich die Geister, nicht nur, weil er den eigenen Genossen in der Landeshauptstadt mit seiner Kandidatur in den Rücken gefallen ist.
Die CDU darf erst einmal zufrieden auf die eingefahrenen fast 32 Prozent blicken. In der inzwischen seit Jahren erfolgsverwöhnten neuen Baden-Württemberg-Partei, wie Winfried Kretschmann seine Grünen nennt, ist dagegen Wundenlecken angesagt – nicht ohne gegenseitige Vorwürfe.

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