Offener Brief zum Ukraine-Konflikt: ZKM-Chef reagiert auf Kritik

Karlsruhe (BNN) – ZKM-Chef Peter Weibel reagiert auf massive Kritik an dem von ihm unterzeichneten Offenen Brief zum Ukraine-Krieg.

Für einen Austausch von Argumenten plädiert Peter Weibel. Foto: Uli Deck/Artis

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Für einen Austausch von Argumenten plädiert Peter Weibel. Foto: Uli Deck/Artis

Von BNN-Redakteur Andreas Jüttner

Als naiv, scheinheilig und zynisch haben Vertreter aus Politik und Medien den Offenen Brief kritisiert, mit dem sich prominente Künstler und Intellektuelle gegen die Lieferung weiterer schwerer Waffen an die Ukraine ausgesprochen haben. Mitinitiator des Briefes, der am Freitag von der Zeitschrift „Emma“ veröffentlicht wurde, war der Kunsttheoretiker Peter Weibel, seit 1999 Vorstand des Karlsruher Zentrums für Kunst und Medien (ZKM). Er hatte anlässlich der Veröffentlichung des Briefes erklärt, aus seiner Sicht sei der Impuls des Briefes die Hoffnung, durch eine Bereitschaft zum Kompromiss die Dauer des Krieges und den Blutzoll zu begrenzen.

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