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Polizei muss mehrere Treffen auflösen

Baden-Baden (red) - Die Polizei wendet sich nochmals an die Öffentlichkeit in Mittelbaden mit dem Appell zur Vernunft: Mehrfach mussten Beamte in der Nacht zum Freitag ausrücken, um Treffen aufzulösen.

Die Polizei weist daraufhin hin, dass es für Fehlverhalten empfindliche Strafen geben kann. Symbolfoto: Patrick Seeger/dpa

© dpa-avis

Die Polizei weist daraufhin hin, dass es für Fehlverhalten empfindliche Strafen geben kann. Symbolfoto: Patrick Seeger/dpa

Die Polizei klagt in einer Mitteilung vom Freitag, dass vor allem Jugendliche und junge Erwachsene weiterhin als Gruppen zusammenkämen. Zum Teil werde auf Schulhöfen, Grillplätzen und in Parkanlagen gefeiert.

Die Beamten der Polizeireviere im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Offenburg mussten in der Nacht von Donnerstag auf Freitag in Baden-Baden, Bühl, Durmersheim, Kehl, Lahr, Oberkirch und Offenburg zu Ordnungs- und Ruhestörungen anrücken und einschreiten.

Zumeist waren die 15- bis Anfang 20-Jährigen einsichtig, wenn die Beamten sie auf ihr Fehlverhalten hinwiesen. Es gab aber auch einige, die sich unbelehrbar zeigten.

Die Polizei nahm bei der Auflösung der Treffen Personalien auf; für einige wird es Folgen wegen Vergehen nach dem Infektionsschutzgesetz geben.

Uneinsichtigkeit hat juristische Folgen

Die Polizei appelliert dringend an die Vernunft und Solidarität jedes Einzelnen und weist nochmals darauf hin, dass Zuwiderhandlungen mit Geld- oder auch mit Freiheitsstrafen von bis zu zwei Jahren geahndet werden können.

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Erstellt:
20. März 2020, 12:18 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 28sec

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