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Infektionsschutzgesetz: Polizei will konsequenter durchgreifen

Baden-Baden (red) – In den letzten Tagen mussten Beamte immer wieder Zusammenkünfte von mehreren Gruppen auflösen. Die Polizei droht nun mit härterem Durchgreifen.

Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz können bis zur Freiheitsstrafe führen.  Symbolfoto: Deck/dpa

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Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz können bis zur Freiheitsstrafe führen. Symbolfoto: Deck/dpa

Die unter anderem durch Schulschließungen gewonnene freie Zeit ist ausdrücklich nicht dafür vorgesehen, sich in anderer Weise in größeren Gruppen zusammenzufinden, teilt die Polizei in einer Pressemitteilung mit. Derartige Zusammenkünfte werden in Zukunft strikte Kontrollen nach sich ziehen und Verstöße gegen die geltende Rechtslage zur Eindämmung des Coronavirus werden konsequent verfolgt.

So wurden den Beamten der örtlichen Polizeireviere in den vergangenen zwei Tagen wiederholt und an unterschiedlichen Parkanlagen oder Grillplätzen immer wieder größere Ansammlungen an Jugendlichen gemeldet, die gemeinsam feierten, Alkohol konsumierten und Lärm verursachten. Diese Zusammentreffen gingen des Öfteren mit wenig Verständnis und Uneinsichtigkeit für die derzeitige Ausnahmesituation einher. Vor allem im Raum Achern, Bühl und Offenburg mussten die Beamten hierbei vermehrt ausrücken.

„Wir appellieren an die Vernunft und Solidarität jedes Einzelnen“, heißt es in der Mitteilung weiter. Wer gegen die derzeit geltende Rechtslage verstößt, nimmt in Kauf, dass Menschen schwer erkranken oder gar sterben. Zuwiderhandlungen gegen die Corona-Virus-Verordnung können eine Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder eine Geldstrafe nach sich ziehen.

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Erstellt:
19. März 2020, 17:49 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 32sec

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