„Polizeiruf 110“ zeichnet düsteres Bild von Rostock

Rostock (dpa) – Der neue „Polizeiruf 110“ aus Rostock zeichnet wieder ein düsteres Bild der Hansestadt. Das ist zum Teil leider höchst aktuell. Mittendrin Sabine – Opfer und Serien-Täterin zugleich.

Karaoke zu Ehren Veit Bukows (Anneke Kim Sarnau und Charly Hübner). Foto: NDR/Christine Schroeder

Karaoke zu Ehren Veit Bukows (Anneke Kim Sarnau und Charly Hübner). Foto: NDR/Christine Schroeder

Beim neuen Rostocker „Polizeiruf 110“ geht es vor allem in eine Richtung – bergab. Der Krimi beginnt mit Bildern einer heruntergekommenen Werft und einer Nachrichtensprecherin, die aus dem Off erklärt, dass es mit diesem Betrieb bald vorbei sein dürfte. Das ist leider brandaktuell. Denn die MV-Werften haben erst kürzlich einen massiven Stellenabbau angekündigt, nachdem die Corona-Krise den asiatischen Mutterkonzern schwer getroffen hat. „Sabine“ heißt die Folge am heutigen Sonntag (20.15 Uhr) im Ersten. Die Namensgeberin, die im Mittelpunkt steht, wird von Luise Heyer beklemmend intensiv gespielt: Sie ist Aufstockerin, das heißt, sie kann nicht von dem leben, was ihr eine Zeitarbeitsfirma für die Arbeit in der Werftkantine zahlt.

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Erstellt:
14. März 2021, 16:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 32sec

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