Rastatter Prostitutionsstätte fordert Wiedereröffnung der Bordelle

Rastatt (for) – Bei der bundesweiten Aktion „Red light on“, die auf die prekäre Situation von Sexarbeiterinnen aufmerksam machen soll, beteiligte sich am Donnerstag auch die Rastatter Agentur Marlene.

Mit „Red light on“ soll auf die prekäre Situation von Sexarbeiterinnen in der Corona-Krise aufmerksam gemacht werden. Auch die Agentur Marlene in Rastatt ist betroffen. Foto: Janina Fortenbacher

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Mit „Red light on“ soll auf die prekäre Situation von Sexarbeiterinnen in der Corona-Krise aufmerksam gemacht werden. Auch die Agentur Marlene in Rastatt ist betroffen. Foto: Janina Fortenbacher

Von Janina Fortenbacher

Die einen bieten ihre Dienste im Ausland an, die anderen verdienen sich an der Supermarktkasse etwas dazu und wieder andere arbeiten im Untergrund, um irgendwie über die Runden zu kommen: Weil das Sexgewerbe in Baden-Württemberg aufgrund der Corona-Pandemie bereits seit März ruhen muss, kämpfen viele Prostituierte um ihre Existenz. Auch die Agentur Marlene in Rastatt ist von der Zwangspause betroffen. Betreiberin Marlene ist sich sicher: „Je länger das Verbot anhält, desto mehr verlagert sich die Sexarbeit in die Dunkelheit.“ Sie fordert deshalb: „Öffnet die Bordelle – und zwar jetzt!“.

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Erstellt:
16. Juli 2020, 18:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 46sec

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